„Lange Nächte des Impfens“ nach Infektionen nicht gefährdet

Von dpa

Berlin - Nach Corona-Infektionen von drei Mitarbeitenden des Berliner Impfzentrums in der Arena in Treptow sind die „Langen Nächte des Impfens“ nach Darstellung des Deutschen Roten Kreuzes nicht gefährdet. Nur Angestellte mit einem aktuellen negativen PCR-Test werden während der Nächte arbeiten, wie Regina Kneiding, Sprecherin der Berliner Impfzentren, am Sonntag mitteilte. Bei den „Langen Nächten“ an diesem Montag, Mittwoch und Freitag können sich Berlinerinnen und Berliner ohne Termin ab dem Abend impfen lassen, während DJs in der Arena auflegen.

Wie die „B.Z.“ am Samstag berichtete, hatten sich Angestellte des Impfzentrums mit dem Coronavirus infiziert. Kneiding sprach von drei Betroffenen. Daher sollten sich alle rund 500 Mitarbeitenden präventiv einem PCR-Test unterziehen. Bei 125 sei er bereits negativ ausgefallen, sagte Kneiding. Am Wochenende arbeite das Labor nicht. Es seien aber weiter viele Schnelltests gemacht worden, die alle negativ ausgefallen seien. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind beim Kreisverband Müggelspree des Deutschen Roten Kreuzes angestellt.

Von den drei Infizierten habe eine Frau am vergangenen Donnerstag im Impfzentrum gearbeitet, nachdem Symptome aufgetreten waren. Sie sei allerdings im Erste-Hilfe-Bereich tätig gewesen, wo es kaum Kontakt mit Gästen des Impfzentrums gebe, sagte Kneiding. Die Sprecherin wies darauf hin, dass es im Impfzentrum wegen hoher Hygienestandards so gut wie zu keinen Ansteckungen komme. Die drei Angestellten hätten sich im privaten Bereich infiziert.