Lausitz-Runde diskutiert über begonnenen Strukturwandel

Von dpa 09.06.2021, 18:10

Hoyerswerda (dpa/sn) – - Rund ein Jahr nach dem Beschluss zum Kohle-Ausstieg wollen die betroffenen Kommunen aus dem sächsisch-brandenburgischen Braunkohle-Revier den begonnenen Strukturwandel kritisch bewerten. In einer Lausitzkonferenz kommen heute (13.00 Uhr) verschiedene Akteure unter dem Motto „Die zweite Welle vermeiden“ zusammen. Unter anderem fordert die Lausitzrunde ein Monitoring für die Strukturentwicklung, um Bund und Länder mit regionaler Kompetenz zu unterstützen. Ein Leitfaden dafür soll bei der Konferenz in Hoyerswerda vorgestellt werden. Mit dabei sind Mitglieder der damaligen Kohlekommission, etwa Matthias Platzeck (SPD), Brandenburgs Lausitz-Beauftragter Klaus Freytag und der Lausitz-Beauftragter Sachsens, Stephan Rohde.

Das freiwillige Bündnis der Lausitz-Runde vereint länder- und parteiübergreifend in der brandenburgischen und sächsischen Lausitz gewählte Bürgervertreter von der kleinen Gemeinde bis hin zum Landkreis. Dessen Mitglieder einigen sich in regelmäßigen Arbeitsrunden auf gemeinsame Positionen und Prioritäten zu wichtigen Themen für die Zukunft der Lausitz.