Corona

Lauterbach geht von stark steigender Impfbereitschaft im Herbst aus

Die Delta-Variante sorge dafür, dass die Aussagekraft von Schnelltests noch nicht genau genug sei, um Ansteckungsketten zu vermeiden, argumentierte Lauterbach.

Von Simon Sachseder 30.07.2021
ARCHIV - Karl Lauterbach ist der Gesundheitsexperte der SPD. 
ARCHIV - Karl Lauterbach ist der Gesundheitsexperte der SPD.  Foto: Kay Nietfeld/dpa

Berlin (dpa) - SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach geht von einer stark steigenden Corona-Impfbereitschaft im Herbst aus. «Corona-Verhaltensbeschränkungen sind im Wesentlichen im Herbst vorbei, nicht aber für die Ungeimpften. Der Druck auf Ungeimpfte wird dann automatisch steigen», sagte Lauterbach der «Rheinischen Post» (Freitag). Es könne aber dann keine Gleichbehandlung von Geimpften und Getesteten mehr geben.

Die Delta-Variante sorge dafür, dass die Aussagekraft von Schnelltests noch nicht genau genug sei, um Ansteckungsketten zu vermeiden, argumentierte Lauterbach. «Es gibt zu viele falsch-negative Ergebnisse. Somit werden ungeimpfte Personen nicht zu einer Normalität zurückkehren können.» Jeder, der sich nicht impfen lassen wolle oder könne, müsse leider damit rechnen, im nächsten halben Jahr an Covid zu erkranken, sagte Lauterbach. «Ich gehe deswegen davon aus, dass die Impfbereitschaft im Herbst noch einmal stark steigen wird.»