„Leipzig liest extra“ statt Buchmesse: Lesefestival beginnt

Von dpa
Eine Mitarbeiterin der Leipziger Messe liest zum Lesefests „Leipzig liest“ im Veranstaltungskatalog.
Eine Mitarbeiterin der Leipziger Messe liest zum Lesefests „Leipzig liest“ im Veranstaltungskatalog. Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Leipzig - In Leipzig beginnt am Donnerstag eine Sonderausgabe des Literaturfestes „Leipzig liest“. Eigentlich hätte das Festival die Leipziger Buchmesse begleiten sollen. Doch die Bücherschau musste in diesem Jahr erneut wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden. Als kleinen Ersatz soll es wenigstens ein „Leipzig liest extra“ geben.

Laut Messe stehen bis zum Sonntag rund 400 Veranstaltungen auf dem Programm. Zu knapp 100 davon wird auch Publikum zugelassen. „Das werden keine riesigen Zahlen sein können, aber es ist ein Zeichen der Hoffnung, dass wir uns von diesen Bedingungen nicht unterkriegen lassen“, sagte Buchmesse-Direktor Oliver Zille.

Am Donnerstag werden unter anderem Sophie Passmann („Komplett Gänsehaut“) und Michael Seemann („Die Macht der Plattformen. Politik in Zeiten der Internetgiganten“) auf dem Blauen Sofa platznehmen. Den beliebten Anziehungspunkt der Buchmesse gibt es auch in diesem Jahr - allerdings werden die Gespräche gestreamt.

Persönlich zu erleben sind unter anderem die Autoren Christoph Hein und Sebastian Fitzek. Hein wird am Samstag beim „Leipzig-liest-Abend“ dabei sein, Fitzek ist unter freiem Himmel in der Parkbühne zu sehen.