Leipzig will Standort für Zukunftszentrum werden

Von dpa 09.07.2021, 10:01
Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) spricht bei einer Pressekonferenz.
Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) spricht bei einer Pressekonferenz. Caroline Seidel/dpa/Archivbild

Leipzig - Leipzig bewirbt sich mit der Universität der Messestadt um das geplante Zukunftszentrum für Europäische Transformation und Deutsche Einheit. „Das Zukunftszentrum wäre die ideale Ergänzung zu unserem geplanten Forum für Freiheit und Bürgerrechte“, sagte Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) am Freitag.

Das Zentrum soll in Ostdeutschland gebaut werden und bis 2027 fertig sein. Der Standort wird über einen Wettbewerb ermittelt. Das Bundeskabinett sieht in den Plänen eine geeignete Grundlage. Bis Ende 2021 soll ein Gesamtkonzept stehen für eine endgültige Entscheidung von Regierung und Bundestag. Neben Brandenburg mit Frankfurt (Oder) hatte auch Thüringen Interesse gezeigt.

Nach einem sächsischen Kabinettsbeschluss werden insgesamt 150.000 Euro für die Bewerberstädte bereitgestellt. Sie können jeweils mit bis zu 50.000 Euro unterstützt werden. Neben Leipzig hat sich die Stadt Plauen für eine Bewerbung entschieden, auch in Dresden und Chemnitz gibt es Überlegungen. Die Bundesregierung rechnet mit Kosten für das Zukunftszentrum in Höhe von 200 bis 220 Millionen Euro.