Mädchen beim Stehpaddeln weit abgetrieben: Großeinsatz

Von dpa
Ein Stehpaddler im Sommer auf einem See.
Ein Stehpaddler im Sommer auf einem See. Matthias Balk/dpa/dpa-tmn/Symbolbild

Schwerin - Zwei junge Frauen haben sich beim Stehpaddeln auf einem Schweriner See sichtlich überschätzt und einen Großeinsatz von Rettern ausgelöst. Wie ein Sprecher der Wasserschutzpolizei am Donnerstag sagte, waren die 14 und 17 Jahre alten Freizeitsportlerinnen am Mittwoch bei kräftigem Wind auf dem Ziegelaußensee unterwegs. Dabei wurden die Schwerinerinnen knapp einen Kilometer weit hinausgetrieben und wären aus eigener Kraft nicht mehr zurückgekommen. Ein Zeuge sah die Gefahr und wählte den Notruf.

Wasserschutzpolizei, Wasserwacht, Feuerwehr und Notarzt bargen und versorgten die unterkühlten Jugendlichen. Dann seien sie den Eltern übergeben worden. Die Wasserschutzpolizei wies darauf hin, dass die sogenannten Stand Up Paddle (SUP) Boards nicht bei starken Winden oder Strömungen genutzt werden sollten. Gerade auf großen Gewässern wie dem Ziegelaußensee könne der Freizeitsport gefährlich werden.