Mehr Ökolandbau: Bundesweit auf den hinteren Plätzen

Von dpa
Ein Landwirt erntet Bio-Möhren auf einem Feld.
Ein Landwirt erntet Bio-Möhren auf einem Feld. Julian Stratenschulte/dpa/archivbild

Kiel/Berlin - Der Ökolandbau legt auch in Schleswig-Holstein zu - der Anteil der ökologisch bewirtschafteten Fläche liegt aber unter dem Bundesdurschnitt. So wurden im nördlichsten Bundesland im vergangenen Jahr 7,0 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen nach ökologischen Prinzipien bewirtschaftet (2019: 6,6 Prozent). Bundeweit lag der Anteil ökologisch bewirtschafteter Flächen an der gesamten Landwirtschaftsfläche bei 10,3 Prozent, wie das Bundesagrarministerium am Dienstag in Berlin mitteilte. Ende 2019 waren es 9,7 Prozent gewesen. Erklärtes Ziel der Bundesregierung ist ein Öko-Flächenanteil von 20 Prozent bis 2030.

Den höchsten Anteil ökologisch bewirtschafteter Flächen hat laut den neuen Zahlen weiter das Saarland mit nun 19,4 Prozent. Es folgen Hessen mit 15,9 Prozent und Brandenburg mit 14,4 Prozent gemessen an der jeweiligen gesamten landwirtschaftlichen Fläche des Landes. Schlusslicht bleibt Niedersachsen mit 5,2 Prozent.