Ministerpräsidentin Schwesig erkundet Lage der Bauern

Von dpa
Manuela Schwesig (SPD) bei einer Pressekonferenz.
Manuela Schwesig (SPD) bei einer Pressekonferenz. Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Groß Wüstenfelde - Die Probleme der Bauern im Nordosten und die Erntesituation 2021 will Ministerpräsidentin Manuela Schwesig heute im Landkreis Rostock erkunden. Dazu wird die SPD-Politikerin bei Rinderhaltern und Getreidebauern in Groß Wüstenfelde und Alt Sührkow sowie in einem Ökobetrieb in Dalwitz erwartet. Die Agrarbranche erwartet nach den sehr trockenen Jahren seit 2018 für 2021 wieder eine durchschnittliche Ernte bei Getreide und Raps, ihren Hauptfrüchten.

Die Bauern beklagen aber zu niedrige Milch- und Schweinefleischpreise und kritisieren immer wieder die Auswahl der Grundwassermessstellen durch das Land. Diese sind die Grundlage für die jüngste Düngemittelverordnung. Die Verordnung schreibt einigen Betrieben vor, dass sie weniger düngen dürfen und somit weniger ernten, obwohl laut Bauernverband unklar ist, ob die Landwirtschaft der Verursacher hoher Nitratwerte im Grundwasser ist. Die Landwirtschaft und die eng mit ihr verbundene Ernährungswirtschaft sind nach Angaben Schwesigs Schlüsselbranchen für Mecklenburg-Vorpommern.