Möglicherweise Plädoyers im Prozess gegen 36-Jährigen

Von dpa
Ein Justizbeamter steht im Gerichtssaal.
Ein Justizbeamter steht im Gerichtssaal. Christophe Gateau/dpa/Archivbild

Flensburg - Im Prozess gegen einen Mann, der in Handewitt bei Flensburg den neuen Freund seiner Partnerin erstochen haben soll, werden heute möglicherweise die Plädoyers gehalten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem heute 36 Jahre alten deutschen Angeklagten vor, am 2. September 2020 nach einem wechselseitigen Gerangel mehrfach mit einem knapp 20 Zentimeter langen Küchenmesser auf den 44 Jahre alten Mann eingestochen zu haben. Einer der Stiche hat demnach das Herz durchstochen, was unmittelbar zum Tod geführt haben soll.

Der 36-Jährige ist wegen Totschlags angeklagt. In der vergangenen Woche hatte das Gericht jedoch nach Anhörung der psychiatrischen Sachverständigen den rechtlichen Hinweis erteilt, dass auch eine Verurteilung wegen Mordes aus sonstigen niedrigen Beweggründen in Betracht kommen könne.