Planungen für Weihnachtsmärkte laufen unter Vorbehalt

Gebrannte Mandeln, heißer Glühwein oder süße Zuckerwatte - ob es in diesem Jahr in Niedersachsen wieder Weihnachtsmärkte geben wird, ist noch unklar. Die Organisatoren planen trotzdem. Momentan jedoch mit vielen Fragezeichen.

Von dpa

Hannover - Mitten im Sommer denken die wenigsten Menschen an einen Weihnachtsmarktbesuch. Rund vier Monate vor den geplanten Öffnungen der Märkte müssen die Veranstalter aber schon jetzt so viel wie möglich organisieren - obwohl noch gar nicht klar ist, was überhaupt stattfinden kann. „Bis jetzt plant die Stadtverwaltung, dass der Weihnachtsmarkt in der Altstadt stattfinden wird“, sagte ein Sprecher der Landeshauptstadt Hannover. Die Genehmigungen für die Betreiber seien beispielsweise schon versandt. Alles passiere aber weiterhin unter Vorbehalt, da man die Infektionslage und die Corona-Regelungen der Region abwarten müsse. Auch gebe es schon erste Ideen für ein Hygienekonzept auf dem Markt in der Altstadt.

Auch in Göttingen hat die Stadt bisher nur vorläufig die Genehmigungen für die Standbetreiber erteilt. Geplant seien bisher 68 Stände, sagte ein Sprecher der Stadt. Obwohl der Weihnachtsmarkt im vergangenen Jahr ausfallen musste, habe man in dieser Zeit bereits verschiedene Szenarien entwickelt, wie ein solcher Markt unter Auflagen stattfinden kann. Je nach Infektionslage in diesem Jahr, werde man versuchen, diese Szenarien auf den kommenden Markt anzuwenden.

In Braunschweig und in Oldenburg beobachten die Veranstalter die Entwicklung der Inzidenzwerte und der Corona-Regelungen. In Hildesheim plane man derzeit zwei Varianten des Weihnachtsmarktes auf unterschiedlich großen Flächen. „Ein möglicher Ansatz ist die deutliche Entzerrung der Stände“, sagte einer der Organisatoren. Dadurch könne eine Möglichkeit geschaffen werden, die Abstände unter den Besuchern zu vergrößern. Welche Variante in diesem Jahr in Frage kommt, will man ab Ende September entscheiden.