Polizei: Lage vor Relegationsspiel weitgehend friedlich

Von dpa
Kölns Mittelfeldspieler Jonas Hector (r) im Zweikampf mit Kiels Abwehrspieler Hauke Wahl.
Kölns Mittelfeldspieler Jonas Hector (r) im Zweikampf mit Kiels Abwehrspieler Hauke Wahl. Ina Fassbender/AFP Pool/dpa

Köln - Vor dem Anpfiff des Relegationsspiels des 1. FC Köln ist es am Mittwochabend rund um das Kölner Fußball-Stadion weitgehend friedlich geblieben. Ausschreitungen von Fans habe es keine gegeben, sagte eine Polizeisprecherin. Vereinzelt sei Pyrotechnik gezündet worden - aus diesem Grund habe man einen Platzverweis ausgesprochen. Mehrere Hundert Anhänger hätten zudem einen Fan-Marsch im Stadion-Umfeld unternommen.

Auch andere Beobachter beschrieben die Lage vor dem Start der Partie gegen den Zweitliga-Dritten Holstein Kiel als relativ entspannt. Als der Kölner Mannschaftsbus gekommen sei, hätten Fans ihm zugewunken und gesungen. Das Spiel selbst fand wegen der Corona-Pandemie ohne Stadion-Publikum statt. Laut Kölns Sportchefs Horst Heldt hätte es dafür eine Ausnahmegenehmigung des Landes Nordrhein-Westfalen gebraucht. „Die haben wir nicht bekommen“, sagte er vor dem Spiel im Streamingdienst DAZN.

Im Anschluss an das Bundesliga-Spiel des 1. FC Köln gegen Schalke 04 war es am Samstag zu Ausschreitungen gekommen, bei denen nach Angaben der Polizei mehrere Beamte, Fußball-Fans und ein Journalist verletzt worden waren. Die Kölner Polizei hatte daher angekündigt, beim Relegationsspiel mit mehr als 300 Beamten erneute Krawalle verhindern zu wollen. Der 1. FC Köln kämpfte in der Partie um seinen Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse.