Rettungskräfte und Feuerwehrleute fühlen sich oft bedroht

Von dpa
Ein Dachschild mit der Aufschrift „Notarzt“ ist auf einem Einsatzwagen angebracht.
Ein Dachschild mit der Aufschrift „Notarzt“ ist auf einem Einsatzwagen angebracht. Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild

Dresden - Rettungskräfte und Feuerwehrleute in Sachsen fühlen sich bei ihrer Arbeit oft bedroht oder werden beschimpft. „Die Mitarbeiter werden behindert oder zugeparkt“, sagt Rebekka Biederbeck von der Johanniter-Unfall-Hilfe in Sachsen. Unbeteiligte versuchten, in die Fahrzeuge zu gelangen, beleidigten Rettungskräfte oder drohten mit Gewalt. Laut Innenministerium stieg die Zahl der Übergriffe auf Rettungsdienst-Mitarbeiter im vergangenen Jahr auf 105, im Jahr zuvor waren es 82. Rettungsassistenten und Feuerwehrleute hatten demnach vor allem unter tätlichen Angriffen zu leiden. Drei von ihnen wurden schwer verletzt, es gab 50 Betroffene mit leichteren Verletzungen.