Sachsen zahlt fünf Millionen Euro zum Abbau von Barrieren

Von dpa
Ein Rollstuhl steht unter einer Treppe in einem Wohnhaus in Sachsen.
Ein Rollstuhl steht unter einer Treppe in einem Wohnhaus in Sachsen. Arno Burgi/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Dresden - In Sachsens Städten und Gemeinden sollen Barrieren abgebaut werden, die Menschen mit Behinderungen das Leben schwer machen. Dafür stehen in diesem Jahr knapp zwei Millionen Euro bereit, wie das Sozialministerium am Montag in Dresden mitteilte. 2022 gibt es dafür rund 3,2 Millionen. Kommunen können zusätzliche Fördermittel abrufen, um Hindernisse im öffentlichen Raum zu beseitigen - zum Beispiel für einen leichteren Weg durch die Parkanlage oder abgesenkte Bordsteine vor Museen und zusätzliche Orientierungssysteme.

Das Geld kann über die Sächsische Aufbaubank (SAB) beantragt werden. „Die Schaffung einer barrierefreien öffentlichen Infrastruktur ermöglicht es nicht nur Menschen mit Behinderungen, Geschäfte, Dienstleistungen oder Kulturstätten besser zu erreichen“, erklärte Sozialministerin Petra Köpping (SPD). „Barrierefreiheit ist ein zentrales Anliegen der Staatsregierung und Voraussetzung für eine inklusive Gesellschaft.“ Dazu gibt es auch ein Programm „Sachsen barrierefrei 2030“.