Sandkünstlerin schafft Skulptur auf der Leuchtenburg

Von dpa

Seitenroda - Mit einem riesigen Wal aus Sand will die Leuchtenburg ihr 800-jähriges Bestehen feiern. Seit Freitag und bis Sonntag können Besucherinnen und Besucher der niederländischen Sandkünstlerin Marieke van der Meer bei der Arbeit über die Schulter schauen und die Entstehung des Kunstwerks vor Ort mitverfolgen, teilte die Stiftung Leuchtenburg am Freitag in Seitenroda (Saale-Holzland-Kreis) mit. Die Sandkunst ist auch Teil der wiederkehrenden Ferienaktion „Leuchtenburg unter Palmen“. „Wer mag, darf auch selbst im Sand buddeln und Sandburgen bauen.“

Die Burg auf einem Hügel über dem Saaletal hat eine wechselhafte Geschichte und wurde im Laufe der Jahre sehr unterschiedlich genutzt. So wurde sie seit 1221 etwa als Verwaltungssitz, Wehranlage, Haftanstalt oder auch Jugendherberge genutzt. Die Skulptur aber veranschauliche die wichtigen historischen Verbindungen zur Landschaft im Thüringischen Saaletal und dem „Weißen Gold“, das die Region berühmt gemacht hat. Vor vielen Jahrhunderten entstand die Landschaft rund um die Leuchtenburg laut Stiftung aus einem Meer, „davon zeugen noch heute viele Ablagerungen im Muschelkalk“.