Schikorra gibt Corona Mitschuld am Lübecker Abstieg

Von dpa
VfB-Vorstandsvorsitzender Thomas Schikorra.
VfB-Vorstandsvorsitzender Thomas Schikorra. Christian Charisius/dpa/Archivbild

Lübeck - Thomas Schikorra sieht in der Corona-Pandemie einen der Hauptgründe für den sofortigen Wiederabstieg des VfB Lübeck aus der 3. Fußball-Liga: „Mit unseren Fans im Rücken wären unsere Chancen ungleich höher gewesen und wir können auch nichts dafür, dass der Bund sich dann entschieden hat, Einfluss auf den Wettbewerb zu nehmen und uns anders als etablierten Drittligisten eine Corona-Hilfe versagt hat“, sagte der Vorstandssprecher in einem Interview mit den „Lübecker Nachrichten“ (Donnerstag).

Ohne die staatliche Finanz-Unterstützung habe der VfB im Wintertransferfenster nicht nachbessern können, um die Qualität im Team zu steigern. Nach dem Abgang von Trainer Rolf Landerl und insgesamt 22 Spielern soll nun der Neuaufbau gestartet werden: „Wir werden in Kürze mitteilen, wie es auf der Trainerposition weitergeht“, sagte Schikorra. Nach einem Übergangsjahr in der Regionalliga soll dann der Wiederaufstieg angestrebt werden.

Die 3. Liga sei eine Spielklasse, „für die es sich zu kämpfen lohnt“, betonte der Sprecher, dessen Vertrag ebenso wie bei seinen Vorstandskollegen Andreas Popien und Florian Möller am 30. Juni ausläuft.