Schülervertreter: Ganz Vorsichtig ins Schuljahr reinstarten

Von dpa
Stühle stehen in einer Schule in Berlin auf den Tischen.
Stühle stehen in einer Schule in Berlin auf den Tischen. Kay Nietfeld/dpa/Symbolbild

Potsdam - Aufatmen bei den Brandenburger Schülerinnen und Schülern: Nach den anstrengenden Monaten in der Corona-Pandemie mit Distanz-und Wechselunterricht beginnen für sie an diesem Donnerstag die Sommerferien. „Das Gefühl ist definitiv Erleichterung, weil wir diesen Stress los sind, der auf uns gelastet hat. Auch wenn die meisten sich nach einiger Erholung dann wieder aufs nächste Schuljahr vorbereiten oder noch das alte nachbereiten müssen“, sagte die Vorsitzende des Landesschülerrates, Katharina Swinka, am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.

Sie sieht auch für das kommenden Schuljahr die Notwenigkeit des Tragens von Masken im Schulgebäude und Corona-Tests. „Wir müssen ganz vorsichtig ins nächste Jahr reinstarten und schauen, wie sich die Inzidenzzahlen entwickeln. Sonst machen wir wieder die gleichen Fehler, die wir in diesem Jahr schon hatten.“

„Wir wünschen uns vor dem Start in nächste Schuljahr, dass die Inzidenzen so niedrig sind, dass wir in vollen Präsenzklassen mit vollem Stundenplan starten können“, sagte der Präsident des Brandenburger Pädagogenverbandes, Hartmut Stäker, am Mittwoch. Noch seien nicht alle Lehrkräfte geimpft. Die Zahl der Erstgeimpften wachse, aber es gebe noch viele Lehrer, die bislang erst einen Impftermin hätten. Wenn die Herdenimmunität im Land bis zum Herbst nicht erreicht werde, werde sich alles wiederholen, befürchtet Stäker.