Schwesig: Bei Inklusion-Umsetzung „noch eine Menge Arbeit“

Von dpa
Ministerpräsidentin Manuela Schwesig.
Ministerpräsidentin Manuela Schwesig. Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Schwerin - Der Abbau von Barrieren im Alltag und die Gewährleistung umfassender Teilhabe auch für behinderte Menschen sind nach den Worten von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) Daueraufgaben für Gesellschaft und Politik. „Inklusion ist ein Menschenrecht“, betonte die Regierungschefin am Freitag zum Tag der Menschen mit Behinderungen im Landtag in Schwerin. Doch gebe es bei allen Fortschritten in der jüngeren Vergangenheit „noch eine Menge Arbeit“.

Bei dem per Internet aus dem Plenarsaal übertragenen Aktionstag legten Behindertenverbände und Selbsthilfegruppen des Landes einen umfangreichen Forderungskatalog vor, unter anderem zu den Bereichen Bildung, Wohnen, Nahverkehr und Gesundheitsfürsorge. Nach Angaben des Sozialministeriums leben in Mecklenburg-Vorpommern rund 224 000 Menschen mit einer schweren Behinderung. Das ist etwa jeder siebte Einwohner im Land.