Schwesig fürchtet vierte Corona-Welle: Impfmanager ernannt

Von dpa
Manuela Schwesig (SPD), die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, spricht.
Manuela Schwesig (SPD), die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, spricht. Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Schwerin - Mecklenburg-Vorpommern fürchtet eine vierte Corona-Welle im Herbst und installiert zur Vorbereitung auf mögliche Herausforderungen einen Stab beim Gesundheitsministerium mit Vertretern aller Ministerien. Stabschef wird Uwe Becker, der zugleich als Impfmanager des Landes fungiert, wie Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) am Donnerstagabend in Schwerin sagte. Becker (61) ist Referatsleiter für Brand- und Katastrophenschutz im Innenministerium.

„Wir können uns nur durch das Impfen vor einer möglichen weiteren Welle im Herbst schützen“, sagte Schwesig. MV habe aktuell zwar die niedrigsten Inzidenzen bundesweit. „Doch wir können uns nicht darauf verlassen, dass Corona weg ist.“ Insbesondere die sogenannte Delta-Variante, die zuerst in Indien aufgetreten ist, bereitet den Experten Kopfzerbrechen. Sie sorgt derzeit in Großbritannien für wieder steigende Infektionszahlen und Krankenhaus-Einweisungen.