Schwesig: Russlandtag ist Beitrag zu Dialog und Verständnis

Von dpa 02.06.2021, 11:18 • Aktualisiert: 02.06.2021, 11:28
Manuela Schwesig (SPD), Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern.
Manuela Schwesig (SPD), Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern. Stefan Sauer/dpa/Archivbild

Schwerin/Rostock - Konferenzen auf regionaler Ebene wie der 4. Russlandtag können nach Ansicht von Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) einen Beitrag zum Dialog und zum gegenseitigen besseren Verständnis leisten. Wie bei den vorherigen Russlandtagen habe es Debatten gegeben, ob dieses Wirtschaftstreffen angesichts des schwierigen Verhältnisses zwischen Deutschland und Russland überhaupt stattfinden sollte. „Aber ich finde es besser, darüber miteinander zu sprechen, als Türen zuzuschlagen und gemeinsame Chancen zu vergeben“, sagte Schwesig am Mittwoch bei dem deutsch-russischen Wirtschaftstreffen in Rostock.

Schwesig sagte, dass es grundlegende Meinungsverschiedenheiten zwischen Deutschland und Russland gebe. Sie nannte dabei den Umgang mit der Opposition im Land. Sie bekräftigte gleichzeitig die bisherige Linie der Schweriner Landesregierung zum Bau der umstrittenen Ostseepipeline Nord Stream 2. „Ihre Fertigstellung liegt im beiderseitigen Interesse, auch im deutschen. Wir brauchen das Gas aus dieser Leitung für die künftige Energieversorgung in Deutschland.“