Sommer war deutlich zu nass: Niedersachsen hatte wenig Sonne

Von dpa
Wassertropfen sind an einer Autoscheibe nach einem Regenschauer zu sehen.
Wassertropfen sind an einer Autoscheibe nach einem Regenschauer zu sehen. Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Hannover - Wenig Sonnenstrahlen gab es in Niedersachsen im diesjährigen Sommer. Mit nahezu 565 Sonnenstunden gehört das Bundesland zu den sonnenscheinarmen Bundesländern, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Montag in Offenbach mitteilte.

Demzufolge hatte es landesweit im Sommer rund 245 Liter auf einen Quadratmeter geregnet. Bundesweit waren es durchschnittlich 310 Liter pro Quadratmeter. Mitte August sorgte ein kräftiger Tornado in der Region Großheide für große Verwüstungen. Hierbei wurden rund 50 Häuser beschädigt, einige sind nicht mehr bewohnbar.

Dem DWD zufolge war der Sommer in Deutschland unter dem Strich zu warm und durchschnittlich sonnig. Hier sortiert sich Niedersachsen mit einer Mitteltemperatur von 18,0 Grad Celsius ein. Der durchschnittliche Mittelwert aller Länder lag bei 17,9 Grad Celsius.

Mit 215 Liter auf einen Quadratmeter zählt Bremen im Ländervergleich zu den niederschlagsarmen Gebieten. In der Hansestadt gab es rund 585 Sonnenstunden, durchschnittlich war es 18,2 Grad warm.

Der Wetterdienst erinnerte angesichts der derzeit vergleichsweise kühlen Temperaturen an die schon fast vergessene Hitzewelle Mitte Juni mit Werten über 35 Grad. Mit rund 615 Sonnenstunden erfüllte der Sommer in Deutschland sein Soll von 614 Stunden.