SPD und CDU: Einschränkungen für nicht Geimpfte sinnvoll

Von dpa
Eine FFP2-Maske liegt auf einem Leuchttisch.
Eine FFP2-Maske liegt auf einem Leuchttisch. Frank Rumpenhorst/dpa/Illustration

Potsdam - Die Forderung nach Einschränkungen für nicht geimpfte Menschen nimmt in Brandenburg zu. CDU-Landtagsfraktionschef Jan Redmann sagte der „Märkischen Allgemeinen“ (Montag), wenn die Infektionszahlen deutlich stiegen, etwa weil Impfunwillige schwer erkrankten, sollten bestimmte öffentliche Bereiche nur für Geimpfte, Genesene und Getestete offen sein. „Wer sich nicht impfen lassen will, muss dann aber die Tests selber zahlen.“ Der SPD-Fraktionsvorsitzende Erik Stohn dringt darauf, noch mehr für das Impfen zu werben. Je mehr Menschen geimpft seien, desto weniger Einschränkungen seien nötig. Wenn Veranstalter wie der 1. FC Köln nur Geimpfte und Genesene zu den Fußballspielen ließen, bedeute das mehr Schutz, sagte er. Die Regierungschefs von Bund und Ländern beraten am Dienstag unter anderem über Corona-Impfungen und über Tests.