Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Corona-Testzentrum

Von dpa
Eine Frau unterzieht sich einem Corona-Schnelltest.
Eine Frau unterzieht sich einem Corona-Schnelltest. Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Lübeck - Die Staatsanwaltschaft Lübeck hat ein Ermittlungsverfahren gegen die Betreiber eines Corona-Testzentrums in der Lübecker Innenstadt eingeleitet. Es bestehe ein Anfangsverdacht des Abrechnungsbetrugs, sagte Oberstaatsanwältin Ulla Hingst am Mittwoch. Den Betreibern des inzwischen geschlossenen Testzentrums wird vorgeworfen, negative Befunde verschickt zu haben, ohne dass tatsächlich Tests durchgeführt wurden. Der Betreiber bestreitet den Angaben zufolge die Vorwürfe. Zuvor hatte NDR.online darüber berichtet.

Die Ermittlungen gegen ein weiteres Lübecker Testzentrum dauern nach Angaben Hingsts noch an. In dem Fall wird den Betreibern vorgeworfen, Abstriche nicht oder nicht vorschriftsmäßig untersucht zu haben, obwohl die Probanden 120 Euro je Test gezahlt hatten.