Staatssekretär für mehr Sirenen in Mecklenburg-Vorpommern

Von dpa
Thomas Lenz (CDU), Staatssekretär im Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern.
Thomas Lenz (CDU), Staatssekretär im Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern. Fabian Sommer/dpa/Archivbild

Schwerin - Der Staatssekretär im Innenministerium, Thomas Lenz (CDU), hat sich für eine flächendeckende Warnung über Sirenen im Katastrophenfall in Mecklenburg-Vorpommern ausgesprochen. Derzeit könnten mit den landesweit 1600 Sirenen rund 60 Prozent der Bevölkerung gewarnt werden, sagte Lenz am Donnerstag in Schwerin. Das Land übernehme 50 Prozent der Kosten für die Anschaffung von Sirenen - dafür stünden jährlich 400.000 Euro bereit.

Lenz betonte, dass diese Frage nicht am Geld scheitern würde. Dies sei eine Pflichtaufgabe. Im Nordosten gehe eine potenzielle Hochwasser-Gefahr vor allem von der Elbe und der Ostsee aus. Bei der Hochwasserkatastrophe im Westen Deutschlands kamen mindestens 175 Menschen ums Leben - in Rheinland-Pfalz nach bisherigen Erkenntnissen 128, in NRW 47. Mehr als 150 Menschen wurden am Donnerstag noch vermisst.