Handel

Start der vierten Verhandlungsrunde im Einzelhandel

Von dpa
Eine Warnweste mit der Aufschrift „ver.di“.
Eine Warnweste mit der Aufschrift „ver.di“. Tom Weller/dpa/Symbolbild

Leipzig - Vor der vierten Tarifverhandlungsrunde im Einzelhandel hat die Gewerkschaft Verdi ein besseres Angebot der Arbeitgeber angemahnt. „Das scheibchenweise Verteilen von Almosen muss ein Ende haben, über prozentuale Veränderungen hinter dem Komma werden wir nicht verhandeln“, erklärte Verhandlungsführer Jörg Lauenroth-Mago am Sonntag. Es müsse spürbare Lohnsteigerungen für die Verkäufer und Verkäuferinnen geben.

Verdi fordert eine Anhebung der Löhne und Gehälter um 4,5 Prozent plus 45 Euro monatlich. Zudem wird ein Mindestentgelt von 12,50 Euro pro Stunde gefordert. Die Tarifverträge sollen für alle gelten und dazu für allgemeinverbindlich erklärt werden.

Bei der Verhandlungsrunde am Montag geht es um rund 280.000 Beschäftigte im Einzel- und Versandhandel in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Die Arbeitgeber bieten einen Abschluss über drei Jahre: Für das erste Jahr nach zwei Nullmonaten 2 Prozent, für das zweite Jahr 1,4 Prozent und für das dritte Jahr 2 Prozent.