Steinmeier lobt Zwickau als „Taktgeber“ der Autoindustrie

Von dpa
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier steht an einer Produktionslinie für die neuen Elektrofahrzeuge ID.3 und ID.4 im Werk von Volkswagen in Zwickau.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier steht an einer Produktionslinie für die neuen Elektrofahrzeuge ID.3 und ID.4 im Werk von Volkswagen in Zwickau. Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

Zwickau - Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den Umbau des Zwickauer VW-Werkes hin zu einer reinen Fabrik für Elektroautos als ein gutes Beispiel gelingender Transformation gelobt. „Niemand hätte gedacht, dass Zwickau wieder so etwas wie ein Taktgeber in der modernen Automobilindustrie wird“, sagte er mit Blick auf die Lage zur Zeit der Wiedervereinigung vor 30 Jahren. Die Nachfrage nach Elektroautos sei ein Beleg für ihre Alltagstauglichkeit. Doch müsse die Ladeinfrastruktur weiter ausgebaut werden. Zugleich mahnte Steinmeier mit Blick auf die Antriebe der Zukunft, technologieoffen zu bleiben. Dabei verwies er etwa auf die Wasserstofftechnologie.

Das Automobilwerk in Zwickau war am Mittwoch Auftakt von Steinmeiers neuer Besuchsreihe „Industrielle Leuchttürme in Ostdeutschland“. Das Werk hat für VW eine Schlüsselrolle beim Umstieg auf Elektromobilität. Dazu wurde es für rund 1,2 Milliarden Euro umgebaut. Am Mittag reiste Steinmeier weiter nach Leuna in Sachsen-Anhalt. Im dortigen Chemiepark wollte er sich über alternative Möglichkeiten der Stromspeicherung informieren, insbesondere sogenannten grünen Wasserstoff.