Handball

Stete Steigerung: Füchse-Trainer träumt von Champions League

Von dpa Aktualisiert: 22.09.2022, 14:07
Berlins Trainer Jaron Siewert gestikuliert an der Seitenlinie.
Berlins Trainer Jaron Siewert gestikuliert an der Seitenlinie. Frank Molter/dpa/Archivbild

Berlin - Beim Handball-Bundesligisten Füchse Berlin wächst die Sehnsucht nach dem Erreichen der Champions League immer stärker an. „Die Champions League ist das Größte im Handball. Das ist auch Traum eines jeden Trainers, dort anzutreten“, sagte Füchse-Trainer Jaron Siewert der „Berliner Morgenpost“ (Donnerstag) vor dem Spiel gegen Aufsteiger ASV Hamm-Westfalen am Abend (19.05 Uhr/Sky). Für die junge Saison will der 28-Jährige in der Bundesliga, im Pokal und der European League „um alle drei Titel möglichst lange mitspielen“.

Siewert sieht in seinem dritten Jahr als Füchse-Trainer eine kontinuierliche Steigerung. Die Mannschaft habe „jedes Jahr einen Schritt nach vorn gemacht“, sagte der gebürtige Berliner, „dieses Jahr haben wir uns noch mal verstärkt auf den Positionen, wo Vakanz bestand. Wir brauchen nicht drumherum zu reden, dass wir eine super Mannschaft haben.“ Da aber auch andere Mannschaften große Ziele anstreben, müsse man „auch alles mit einer gewissen Demut angehen“, sagte Siewert: „Am Ende entscheiden Kleinigkeiten.“

Der Trainer selbst ist sehr dankbar, dass er den in der Vorbereitung erlittenen Schlaganfall auch dank schneller Hilfe durch Spieler, Sanitäter und Ärzte gut überwunden hat. „So ein Schlaganfall ist einfach ein einschneidendes Erlebnis, weil man vor Augen geführt bekommt, dass wir alle eine endliche Zeit auf der Erde haben“, sagte Siewert, der „fünf, sechs Tage nach der Operation wieder der Alte“ war: „Bei den Füchsen haben sie mich schon fast gebremst, damit ich nicht zu früh zurückkomme.“