Strukturwandel als Marathon für Braunkohlegebiete in Sachsen

Von dpa
Ein Eimerkettenbagger arbeitet im Tagebau Vereinigtes Schleenhain.
Ein Eimerkettenbagger arbeitet im Tagebau Vereinigtes Schleenhain. Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Dresden - Sachsens Regionalentwicklungsminister Thomas Schmidt hat den Strukturwandel in den Braunkohlegebieten mit einem Marathon verglichen. „Und wir stehen ganz am Anfang“, sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Nun gehe es darum, endlich durchzustarten und mit den ersten Projekten in die Umsetzung zu kommen. Ende Juni hatte sich Sachsen mit dem Bund auf konkrete Strukturwandel-Projekte geeinigt, inzwischen gaben auch die regionalen Begleitausschüsse die kommunalen Projekte bekannt.

„Es steht viel Geld für den Strukturwandel zur Verfügung, in der Fläche ist aber noch nicht wirklich etwas angekommen“, sagte Schmidt. Der Minister zeigte sich aber optimistisch, dass sich das bald ändert. „Es geht jetzt los, es wird sichtbar.“

Für den Kohleausstieg erhalten die Länder Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Sachsen-Anhalt bis zu 40 Milliarden Euro. Auf Sachsen entfallen 25,2 Prozent, also knapp 10,1 Milliarden Euro. Für Projekte im sächsischen Teil der Lausitz sind knapp 6,9 Milliarden Euro vorgesehen, für Vorhaben im Sachsen-Teil des mitteldeutschen Reviers 3,2 Milliarden Euro.