Toepffer fordert Festakt für zurückgekehrte Soldaten

Von dpa
„Sollten gerade auch in Niedersachsen jetzt unsere Afghanistan-Veteranen der vergangenen 20 Jahre und jene, die ihr Lebens und ihre Gesundheit im Dienst geopfert haben, in einem würdigen Rahmen ehren“: Dirk Toepffer.
„Sollten gerade auch in Niedersachsen jetzt unsere Afghanistan-Veteranen der vergangenen 20 Jahre und jene, die ihr Lebens und ihre Gesundheit im Dienst geopfert haben, in einem würdigen Rahmen ehren“: Dirk Toepffer. Peter Steffen/dpa

Hannover - Der CDU-Fraktionschef im niedersächsischen Landtag, Dirk Toepffer, fordert einen Festakt für die vom Afghanistan-Einsatz zurückgekehrten Soldaten. Dies wäre eine gute Gelegenheit zu zeigen, „dass sich die Soldatinnen und Soldaten für diesen politischen Auftrag des Auslandseinsatzes wenigstens auch der uneingeschränkten Unterstützung durch Parlament und Regierung sicher sein konnten“, sagte Toepffer in einer am Donnerstag in Hannover veröffentlichten Mitteilung.

Niedersachsen stand ihm zufolge im Fokus bei der Rückkehr der letzten in Afghanistan stationierten Soldaten Ende Juni auf dem Fliegerhorst Wunstorf. „Daher sollten wir gerade auch in Niedersachsen jetzt unsere Afghanistan-Veteranen der vergangenen 20 Jahre und jene, die ihr Lebens und ihre Gesundheit im Dienst geopfert haben, in einem würdigen Rahmen ehren“, betonte der CDU-Politiker.

Der Einsatz in Afghanistan war einer der längsten in der Geschichte der Bundeswehr. Ursprünglich sollten die USA nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 militärisch unterstützt werden. Im Januar 2002 trafen die ersten Kräfte in der Hauptstadt Kabul ein. Seitdem verloren 59 deutsche Soldaten ihr Leben. Mehr als zwölf Milliarden Euro kostete der Einsatz. Zunächst war er zur Friedenssicherung gedacht, wurde dann aber zum Kampfeinsatz gegen die aufständischen Taliban. Zuletzt bestand der Kernauftrag der Nato-Truppe in der Ausbildung afghanischer Streitkräfte.