Trauerbekundung nach Tod von Libuse Safrankova

Von dpa
Der Prinz (Pavel Travnicek) passt Aschenbrödel (Libuse Safrankova) im Film „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ den verlorenen Schuh an.
Der Prinz (Pavel Travnicek) passt Aschenbrödel (Libuse Safrankova) im Film „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ den verlorenen Schuh an. --/WDR/Degeto/dpa/Archivbild

Moritzburg - Die Verwaltung von Schloss Moritzburg drückt nach dem Tod von Libuse Safrankova deren Familie und Angehörigen ihr Beileid aus. „Durch unsere Ausstellung „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ im Schloss Moritzburg und durch die Filmgeschichte des Schlosses als authentischer Drehort des Märchenfilms war und ist Frau Safrankova uns allen sehr gegenwärtig“, sagte Christian Striefler, Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH, am Mittwoch. „Wir bedanken uns für viele schöne Stunden vor der Leinwand, in denen uns ihr Lächeln in der Vorweihnachtszeit glücklich machte und ihre Verkörperung des selbstbewussten Aschenbrödels die Herzen höherschlagen ließ.“

Libuse Safrankova starb am Mittwoch im Alter von 68 Jahren. 2014 erkrankte die tschechische Schauspielerin an Lungenkrebs und musste sich einer schweren Operation unterziehen. In den vergangenen Jahren zog sie sich immer weiter aus der Öffentlichkeit zurück.

„Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ ist jedes Jahr eine feste Institution im Weihnachtsprogramm des deutschen Fernsehens. Die DEFA-Koproduktion aus dem Jahr 1973 war auch vor der Kulisse des Moritzburger Schlosses gedreht worden. Dort findet jeden Winter eine Ausstellung zum Film statt.