Trockenes Sommerwetter: Waldbrandgefahr steigt

Von dpa
Baumstämme stehen in einem Waldstück in Flammen.
Baumstämme stehen in einem Waldstück in Flammen. Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild

Potsdam - Das trockene Sommerwetter lässt die Waldbrandgefahr in Brandenburg steigen: In 10 der 14 Landkreise herrschte am Samstag bereits die zweithöchste Warnstufe vier, das bedeutet „hohe Gefahr“. Lediglich in den Landkreisen Prignitz, Potsdam-Mittelmark, Dahme-Spreewald und Oberspreewald-Lausitz herrschte noch die Stufe 3 „mittlere Gefahr“.

Unabhängig von der Waldbrandgefahr ist es nach den Bestimmungen des Landeswaldgesetzes in Brandenburg grundsätzlich verboten, in einem Abstand von weniger als 50 Metern zu einem Waldrand ein Feuer anzuzünden. Ab der Waldbrandstufe 4 gilt dies auch für Waldbesitzer und Arbeiter im Rahmen genehmigter Maßnahmen. Von der Warnstufe 4 an kann ein Wald von der Forstbehörde gesperrt werden, wenn dies zum Schutz des Waldes oder der Besucher notwendig ist. Davon wird nach Angaben des Umweltministeriums aber nur selten Gebrauch gemacht.