Turbine Potsdam zum Ligastart gegen VfL Wolfsburg chancenlos

Von dpa
Ein Fußball liegt auf dem Spielfeld.
Ein Fußball liegt auf dem Spielfeld. picture alliance/dpa/Symbolbild

Wolfsburg - Turbine Potsdam ist der Saisonstart in die Frauenfußball-Bundesliga misslungen. Beim Vizemeister VfL Wolfsburg blieb das Team von Trainer Sofian Chahed beim 0:3 (0:1) am Samstag chancenlos und hätte sogar noch höher verlieren können. Turbine versuchte vor 1060 Zuschauern im AOK Stadion durch hohes Anlaufen den Spielaufbau der Wolfsburgerinnen früh zu stören. Das funktionierte in der Startviertelstunde recht ordentlich, wobei sich sogar gelegentlich Kontermöglichkeiten ergaben. Nach 17 Minuten gingen die druckvoll agierenden Gastgeberinnen schließlich doch in Führung. VfL-Torjägerin Ewa Pajor zog aus fast 30 Metern ab und überraschte die zu weit vor ihrem Tor positionierte Vanessa Fischer.

Nach dem Führungstreffer blieb Wolfsburg das spielbestimmende Team, wogegen die Turbinen für den Rest des Spiels kaum noch Zugriff auf den Gegner bekamen. Der Pfosten, nach Schuss von Rebecka Blomqvist (35.), sowie eine stark reagierende Fischer gegen Pajor (39.) verhinderten einen deutlicheren Potsdamer Rückstand zur Pause. Durch die Hereinnahme von Merle Barth für die eher offensiv ausgerichtete Marie Höbinger - später kam auch noch Außenverteidigerin Isabel Kerschowski für Angreiferin Nina Ehegötz - versuchte Sofian Chahed das Defensivspiel der Potsdamerinnen in der zweiten Hälfte zu stabilisieren.

Das klappte nur bedingt. Denn die nur 1,67 Meter große Pajor konnte unbedrängt per Kopfball das 2:0 erzielen (56.). Erneut sah Fischer dabei nicht gut aus. Bezeichnend für den Potsdamer Auftritt: Die Torfrau war dennoch die beste Spielerin. Beim 0:3 von Pia-Sophie Wolter (88.) war aber auch Fischer machtlos.