Über 660.000 Selbsttests für Hortkinder

Von dpa
Flüssigkeit wird auf einen Selbsttest für das Coronavirus getröpfelt.
Flüssigkeit wird auf einen Selbsttest für das Coronavirus getröpfelt. Julian Stratenschulte/dpa/Illustration

Potsdam - Rund 660.800 Testkits werden den Trägern der öffentlichen Jugendhilfe in Brandenburg bereitgestellt. Damit könnten Eltern ihre Kinder auch während der Sommerferien weiterhin zweimal wöchentlich freiwillig zu Hause selbst testen, teilte das Jugendministerium am Donnerstag mit. Die Tests kosten rund 1,14 Millionen Euro.

Auch in den Sommerferien sollen Struktur und Angebote der Kindertagesbetreuung – wie Hortbetrieb – gesichert werden, sagte Jugendministerin Britta Ernst (SPD). Freiwillige Selbsttests seien eine gute Möglichkeit zur Eindämmung des Infektionsgeschehens. Die bisherige Teststrategie an den Schulen werde in den Sommerferien im Hort auf freiwilliger Basis fortgesetzt.

Beschafft wurden ausschließlich Antigen-Schnelltests, die vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zur Anwendung durch Laien zugelassen sind. Dabei wird ein Abstrich im vorderen Nasenbereich entnommen. Auch jüngere Schüler könnten damit umgehen.

Für die Teilnahme am Präsenzunterricht müssen alle Schüler sowie Beschäftigten zweimal wöchentlich einen negativen Corona-Test vorlegen. Ohne Negativ-Test ist das Betreten der Schule untersagt.