Umweltamt: Wer hat Igel oder Eichhörnchen gesehen?

Von dpa

Potsdam - Wer in Brandenburg einen Igel oder ein Eichhörnchen tot oder lebendig entdeckt, kann dies künftig dem Landesamt für Umwelt (LfU) online melden. Das Amt bittet die Bürger um Mithilfe, um das Vorkommen und die Wanderungsbewegungen der Tiere besser einschätzen zu können. Das teilte das Umweltministerium in Potsdam am Donnerstag mit. Denn bislang würden diese besonders geschützten Säugetierarten kaum erfasst und gemeldet.

Der Bestand an Braunbrust-Igeln ging in den vergangenen Jahren vielerorts stark zurück, wie das Ministerium erklärte. Die Tiere wanderten aus ländlichen Gebieten zunehmend in Siedlungen, Parks und Gärten ein. Die beste Hilfe für die Igel sei ein naturnaher, bunter Garten ohne Chemie und mit dichten Gebüschen und Hecken, hieß es weiter.

Für Eichhörnchen seien Haselnusssträucher, Walnuss- sowie Obstbäume optimal - und eine nicht zu akribische Bodenpflege, weil die Tiere dort ihre Wintervorräte versteckten.