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BundesligaUnion-Coach Fischer will nicht wieder späten Aha-Effekt

Gegen Hoffenheim spielte Union erst nach der Pause, wie es sich Trainer Urs Fischer vorstellt. In Bremen erwartet er eine Top-Leistung von der ersten Minute an.

Von dpa Aktualisiert: 25.01.2023, 22:03
Berlins Trainer Urs Fischer blickt vor der Partie in die Runde.
Berlins Trainer Urs Fischer blickt vor der Partie in die Runde. Marius Becker/dpa/Archiv

Berlin - Trainer Urs Fischer vom Fußball-Bundesligisten 1. FC Union Berlin fordert von seinen Spielen Einsatzbereitschaft von Beginn an. „Gegen Hoffenheim hatten wir unseren Aha-Effekt nach der ersten Hälfte. Das Spiel beginnt aber mit der ersten Minute, nicht mit der 46. Das war schon ein Thema“, sagte der Schweizer auf einer Pressekonferenz am Dienstag vor dem Spiel zum Hinrunden-Abschluss bei Werder Bremen am Mittwoch (20.30 Uhr/Sky).

Beim Neustart der Bundesliga nach der Winterpause hatte Union am Samstag gegen Hoffenheim nach den ersten 45 Minuten mit 0:1 zurückgelegen, das Spiel spät gedreht und noch mit 3:1 gewonnen. „Das spricht für die Moral und Mentalität der Mannschaft. Aber das klappt nicht jedes Mal, darum müssen wir die Basics von Beginn abrufen“, sagte Fischer.

Während Union immerhin als Sieger vom Platz ging, kassierte Bremen ein 1:7 beim 1. FC Köln. Fischer erwartet aber nun ein anderes Auftreten der Norddeutschen: „Das Gute ist, dass du zwei, drei Tage später ein neues Spiel hast. Allzu lange haben sie sich nicht damit aufgehalten.“

Ähnlichkeiten zwischen der Bremer Spielweise und dem Auftreten seines Teams hat der 56-Jährige entdeckt, darum warnt er - wie vor jedem Spiel - vor der schwierigen Aufgabe gegen eine kompakte Mannschaft. „Das letzte Spiel lassen wir weg, da ist einiges schief gelaufen.“ Bremen werde am Mittwoch ein anderes Gesicht zeigen, sagt Fischer, „es gibt mal solche Nachmittage. Wir hatten es in Leverkusen selber erlebt.“

Am 13. Spieltag kassierten die Berliner nach torlosen 45 Minuten noch fünf Treffer in der zweiten Halbzeit. Allerdings reichte es dann für die Köpenicker in der letzten englischen Woche vor der WM-Pause nur noch zu einem Remis und einer weiteren Packung mit vier Gegentreffern. Dieser Effekt soll diesmal umgekehrt verlaufen - mit Konzentration von Anpfiff an.