Ursache der Explosion eines Wohnhauses bleibt unklar

Von dpa
Ein Feuerwehrauto fährt mit Blaulicht zu einem Einsatz.
Ein Feuerwehrauto fährt mit Blaulicht zu einem Einsatz. Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Horst - Nach einer Explosion eines Einfamilienhauses mit zwei Toten in Horst (Kreis Steinburg) Ende März sind die Ermittlungen nun abgeschlossen. Die Ursache der Gasexplosion konnte letztendlich aufgrund des hohen Zerstörungsgrades nicht abschließend geklärt werden, wie die Polizei in Itzehoe am Mittwoch mitteilte. Da in der Gesamtschau von einem Unglücksgeschehen ausgegangen werden müsse, werde das Verfahren bei der Staatsanwaltschaft eingestellt.

In dem Haus hatte sich am 24. März eine Explosion mit anschließendem Feuer ereignet. Die Einsatzkräfte fanden zwei Tote in den Trümmern. Die rechtsmedizinische Untersuchung ergab, dass es sich um die 56 Jahre alte Frau und ihren ein Jahr älteren Ehemann handelte. In dem bei der Explosion völlig zerstörten Gebäude lebte auch der 20 Jahre alte Sohn des Ehepaares, der zum Unglückszeitpunkt aber nicht zu Hause war.