Museen

Verband zeichnet ehemaligen Rudolstädter Museumsdirektor aus

Von dpa 16.09.2021, 12:53 • Aktualisiert: 17.09.2021, 19:57
Der Direktor des Thüringer Landesmuseums Heidecksburg, Lutz Unbehaun.
Der Direktor des Thüringer Landesmuseums Heidecksburg, Lutz Unbehaun. Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Mühlhausen - Der langjährige Direktor des Thüringer Landesmuseums Heidecksburg in Rudolstadt ist vom Thüringer Museumsverband für seine Verdienste ausgezeichnet worden. Lutz Unbehaun erhielt wegen seiner Leistungen für das Thüringer Museumswesen die Bernhard-von-Lindenau-Medaille, wie eine Sprecherin am Donnerstag mitteilte.

Der promovierte Kunsthistoriker habe als Mitarbeiter und Direktor der Heidecksburg zahlreiche Museumsbereiche und Sonderausstellungen mitgestaltet und das Wissen über die Schwarzburger und die Heidecksburg um vielfältige Aspekte erweitert.

Mit der Medaille würdigt der Museumsverband einmal im Jahr anlässlich seines Verbandstages Personen, die außerordentliche Leistungen für das Thüringer Museumswesen erbracht haben. Vorgeschlagen worden war Unbehaun von der neuen Direktorin des Thüringer Landesmuseums Heidecksburg, Sabrina Lüderitz.

„Nur durch das Engagement und die Hartnäckigkeit von Dr. Unbehaun konnte der Fortbestand der Museen der Heidecksburg gesichert werden“, so Lüderitz in ihrer Laudatio. Als Vizepräsident des Museumsverbandes und des Kulturrats habe er immer wieder Akzente für die Wahrnehmung der Thüringer Museen gesetzt.

Die Ehrenmedaille geht auf den sächsisch-thüringischen Staatsmann, Gelehrten und Kunstsammler Bernhard August von Lindenau (1779-1854) zurück.