Notfälle

Verfolgungsjagd in Rostock: Zeugen gesucht, Fahrer in Klinik

Von dpa
Ein Blaulicht ist auf dem Dach eines Einsatzfahrzeuges der Polizei zu sehen.
Ein Blaulicht ist auf dem Dach eines Einsatzfahrzeuges der Polizei zu sehen. Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Rostock - Einen Tag nach der riskanten Verfolgungsjagd eines 52-Jährigen in Rostock und Umgebung sucht die Polizei weiter nach Zeugen und möglichen Verletzten. Wie ein Polizeisprecher am Donnerstag erklärte, hat sich bisher unter anderem eine Radfahrerin gemeldet, die dem Raser am Mittwoch ausweichen musste. Die Frau stürzte und kam verletzt in eine Klinik.

Der Autofahrer war nach einer eineinhalbstündigen Verfolgungsjagd im Südwesten von Rostock, bei der er unter anderem als Geisterfahrer auf einer Autobahn unterwegs war, im Stadtteil Rostock-Biestow festgenommen worden. Dort hatte er das Auto abgestellt und wollte zu Fuß flüchten. Das Motiv für die gefährliche Raserei sei noch unklar, hieß es. Ein Richter habe den Mann inzwischen in eine Klinik eingewiesen. Wenige Stunden zuvor hatte der Mann Personal und Patienten in einer Klinik in Rostock mit einem Messer bedroht. Dort war der wegen anderer Straftaten polizeibekannte Mann als Besucher gewesen.

Die riskante Fahrt hatte ihn von Toitenwinkel im Osten Rostocks erst nach Norden, dann nach Osten Richtung Sanitz (Landkreis Rostock), zurück als Falschfahrer über die Autobahn und in den Süden von Rostock geführt. Mahrfach wurden andere Fahrer zum Ausweichen und zu Notbremsungen gezwungen.