Umwelt

Verschenken statt wegwerfen: Tausch- und Verschenkemärkte

Von dpa 11.09.2021, 08:12 • Aktualisiert: 13.09.2021, 22:25
Kurzwaren liegen im Lager der „Zündstoffe - Materialvermittlung“ in Schubkästen.
Kurzwaren liegen im Lager der „Zündstoffe - Materialvermittlung“ in Schubkästen. Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Dresden - Tausch- und Verschenkemärkte kommen in Sachsen in Mode. In jeder der großen Städte gibt es mittlerweile solche Angebote, wie eine dpa-Umfrage ergab. Diese Wiederverwertung sei sinnvoller als immer neue Sachen anzuschaffen, sagte die Sprecherin des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu) in Sachsen, Juliane Dölitzsch. Dresden etwa betreibt einen Tausch- und Verschenkemarkt über das Internet mit zuletzt rund 62.000 Zugriffen jährlich. Verschenkt werden unter anderem Betten, Spielzeug, Kleidung oder Möbel. Eine „Materialvermittlung“ versorgt zudem Künstler mit Material, das in Unternehmen nicht mehr benötigt wird.