Viele zulassungsbeschränkte Studiengänge

Von dpa
Stühle in einem Hörsaal.
Stühle in einem Hörsaal. Waltraud Grubitzsch/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Bremen/Hannover - Die Universitäten in Göttingen, Bremen und Osnabrück gehören laut einer Übersicht des Gütersloher Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) zu den Hochschulen mit besonders vielen zulassungsbeschränkten Studiengängen. Wie das CHE am Donnerstag mitteilte, gilt in Göttingen und Bremen für 56 Prozent, in Osnabrück für 54 Prozent der Studiengänge ein Numerus Clausus (NC). In Bremen und Osnabrück stieg die Quote im Vorjahresvergleich um jeweils einen Prozentpunkt. Die Übersicht berücksichtigt Hochschulstandorte mit mehr als 17.000 Studentinnen und Studenten.

Im Ländervergleich liegen Niedersachen und Bremen im oberen Drittel bei den zulassungsbeschränkten Studiengängen. Dem jährlichen CHEK Numerus Clausus des CHE zufolge sind im Land Bremen 56,8 Prozent der Studiengänger zulassungsbeschränkt, in Niedersachsen 48,7 Prozent.

Beide Bundesländer liegen damit über dem Bundesdurchschnitt von rund 40 Prozent. Das Land Bremen kommt im Ländervergleich auf Platz Vier. Im Vergleich zum Vorjahr (55,4 Prozent) ist die NC-Quote in diesem Jahr leicht gestiegen. Laut CHE gab es einen deutlichen Rückgang um 10,6 Prozentpunkte bei den Fachhochschulen und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW). Am meisten sind im Land Bremen Studiengänge in den Rechts-, Wirtschafts-, Gesellschafts- und Sozialwissenschaften zulassungsbeschränkt.

Niedersachsen liegt beim Anteil der NC-Fächer auf Platz 6 im Ländervergleich. Die Rechts-, Wirtschafts-, Gesellschafts- und Sozialwissenschaften sind am meisten von Zulassungsbeschränkungen betroffen. In den Sprach- und Kulturwissenschaften sind nur 42,1 Prozent der Studiengänge zulassungsbeschränkt.