Völler: Posten als DFB-Präsident „definitiv nichts für mich“

Von dpa
Bayer Leverkusens Geschäftsführer Sport Rudi Völler.
Bayer Leverkusens Geschäftsführer Sport Rudi Völler. Soeren Stache/dpa-Zentralbild/Pool/dpa/Archivbild

Köln (dpa) - Der frühere DFB-Teamchef Rudi Völler hat ein Engagement als Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ausgeschlossen. „Das ist definitiv nichts für mich“, sagte der 61-Jährige bei der Aufzeichnung der RTL-Sendung „Die Nacht der Legenden“, die am 2. Juni (23.25 Uhr) im Anschluss an das Länderspiel Deutschland gegen Dänemark gesendet wird. Der im kommenden Sommer nach mehr als 20 Jahren als Sportchef bei Bayer Leverkusen ausscheidende Völler wurde von Lothar Matthäus vorgeschlagen, mit dem er 1990 Weltmeister geworden war.

Es sei aber beim DFB „sicherlich von Nöten, dass Ruhe reinkommt“, sagte Völler, der von 1982 bis 1994 Nationalspieler war und das Nationalteam von 2000 bis 2004 als Coach betreute: „Vielleicht sollte man auch mal außerhalb des Fußballs schauen, wer da den deutschen Fußball repräsentieren kann.“ Die künftige Spitze nach dem Rücktritt von Präsident Fritz Keller und Generalsekretär Friedrich Curtius müsse zwischen dem Profi- und dem Amateur-Fußball vermitteln. Das sei „in den letzten Jahren mit das größte Problem gewesen“.