Vorpommerns Polizei bittet Bürger um Erfahrungsberichte

Von dpa 01.09.2021, 12:07
Eine Polizistin Blickt zu Passanten mit Masken.
Eine Polizistin Blickt zu Passanten mit Masken. Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

Anklam - Die Polizei will ihr Auftreten im Landkreis Vorpommern-Greifswald mit Hilfe anonymer Bürgerhinweise optimieren. Wie ein Polizeisprecher am Mittwoch in Anklam erklärte, sollen dazu etwa 3000 Frauen und Männer nach einem Kontakt mit Beamten dazu Schreiben mit Fragen erhalten, auf denen sie deren Auftreten einschätzen. Diese könnten in vorbereiteten Umschlägen zurückgesandt werden.

Bei der anonymen Befragung, die auch online möglich ist, wird die Polizei von der Güstrower Fachhochschule für öffentliche Verwaltung unterstützt. Befragt werden sollen Bürger, die als Geschädigte, Beschuldigte oder auch Zeugen direkt mit Polizisten zu tun hatten.

Die Befragung soll eine Studie erweitern, die in Vorpommern-Greifswald 2020 gestartet wurde. Dabei waren 3000 Bürger per Zufallsprinzip zu ihrem Sicherheitsgefühl befragt worden. Diese Ergebnisse sollen in Kürze vorliegen, hieß es. Zur Inspektion gehört die Region vom Greifswalder Bodden über Usedom bis Pasewalk und Strasburg (Uckermark).

Sie hat als einzige Dienststelle dieser Größe eine direkt Grenze zu Polen und Osteuropa. Eine Besonderheit der Region mit der Insel Usedom ist, dass - auch durch das Gefälle beim Lebensstandard zu Osteuropa - in der Hochsaison die Diebstahlsrate bei hochwertigen E-Rädern besonders hoch liegt.