Wahlausschuss lässt 22 Landeslisten zur Bundestagswahl zu

Von dpa

Hamburg - Die Hamburgerinnen und Hamburger können bei der Bundestagswahl zwischen 22 Landeslisten der Parteien entscheiden. Sie wurden am Freitag vom Landeswahlausschuss für den Urnengang am
26. September zugelassen, wie Landeswahlleiter Oliver Rudolf mitteilte. Neben den in der Bürgerschaft vertretenen Parteien SPD, Grüne, CDU, Linke, AfD und FDP treten unter anderem auch Die Urbane. Eine HipHop Partei, die Liberal-Konservativen Reformer (LKR), die Partei der Humanisten und Die Partei des Satirikers Martin Sonneborn an.

Die Reihenfolge auf dem Stimmzettel richtet sich nach dem Erfolg der Parteien bei der letzten Bundestagswahl, sofern sie 2017 angetreten waren, ansonsten dahinter nach dem Alphabet.

Lediglich der Wahlvorschlag der Vereinigung „Die Los Fraktion (LOS)“ sei zurückgewiesen worden, da sie vom Bundeswahlausschuss für die Bundestagswahl nicht als Partei anerkannt worden sei und eine dagegen eingelegte Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht keinen Erfolg gehabt habe. Über die Zulassung der Direktkandidaten und Direktkandidatinnen müssen die sechs Kreiswahlausschüsse entscheiden.

Hamburg ist derzeit mit 16 Abgeordneten im Bundestag vertreten, davon 5 von der SPD, 4 von der CDU, jeweils 2 von Grünen, FPD und Linken sowie einem von der AfD.