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Warnstreiks im Einzelhandel gehen weiter

Von dpa
Ein Transparent bei einem Warnstreik der Gewerkschaft Verdi.
Ein Transparent bei einem Warnstreik der Gewerkschaft Verdi. Paul Zinken/dpa/Symbolbild

Berlin - In einer Reihe von Kaufhäusern, Lebensmittelmärkten sowie Buch- und Modegeschäften kommt es an diesem Montag wieder zu Warnstreiks. Betroffen sind in Berlin und Brandenburg nach Angaben der Gewerkschaft Verdi einzelne Filialen von Ikea, Rewe, Kaufland, Galeria Karstadt Kaufhof, Edeka, Thalia, Cos, H&M und Primark, außerdem die Rewe-Lager in Oranienburg und Berlin-Mariendorf. Die Beschäftigten wollen am Vormittag (11.15 Uhr) auf dem Breitscheidplatz für ihre Forderungen demonstrieren.

Die Beschäftigten seien wütend, sagte Verdi-Verhandlungsführerin Conny Weißbach. Das Tarifangebot der Arbeitgeber bedeute angesichts der steigenden Preise, dass die Verkäuferinnen sich von ihrem Einkommen weniger leisten könnten als bisher. Die Tarifverhandlungen für die rund 141.000 Berliner und 78.000 Brandenburger Beschäftigten werden am 16. September fortgesetzt.