Weiter Platz elf für Schleswig-Holstein im Bildungs-Ranking

Von dpa
Eine Lehrerin schreibt in einer Schule an die Tafel.
Eine Lehrerin schreibt in einer Schule an die Tafel. Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

Berlin/Kiel - Schleswig-Holstein kommt im Länder-Ranking der Bildungssysteme in Deutschland aus Sicht der wirtschaftsnahen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) nicht weiter nach oben und verharrt auf Platz elf. Dies geht aus dem am Mittwoch veröffentlichten aktuellen „Bildungsmonitor“ der Initiative hervor.

Demnach bleibt Sachsen wie in den Vorjahren auf Platz eins, vor Bayern, Hamburg und Thüringen. Schlusslicht ist Bremen, hinter Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Berlin. Die Corona-Krise habe in allen Bundesländern Schwachpunkte der Bildungssysteme offen gelegt, hieß es. Wie groß der entstandene Schaden sei, werde erst in den kommenden Jahren in vollem Umfang erkennbar werden.

In der Studie wird nach INSM-Angaben „explizit eine bildungsökonomische Sichtweise eingenommen“. Es geht zum Beispiel darum, inwieweit das jeweilige Bildungssystem zur Fachkräftesicherung beiträgt, aber auch um Bildungsgerechtigkeit, also den Zugang zu Bildung. Verglichen werden Ergebnisse aus Vergleichstests von Schülerinnen und Schülern sowie statistische Daten - etwa, wie viel Geld ein Land pro Schüler ausgibt, wie das zahlenmäßige Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern oder wie hoch der Anteil jüngerer Lehrer ist. Auch Schul- und Azubi-Abbrecherquoten werden untersucht.