Weitere Helfer aus Niedersachsen im Hochwassereinsatz

Von dpa
Anwohner und Ladeninhaber versuchen, ihre Häuser vom Schlamm zu befreien und unbrauchbares Mobiliar nach draußen zu bringen.
Anwohner und Ladeninhaber versuchen, ihre Häuser vom Schlamm zu befreien und unbrauchbares Mobiliar nach draußen zu bringen. Thomas Frey/dpa

Hannover - Zu einem Hilfseinsatz im Unwettergebiet von Rheinland-Pfalz ist am Samstag eine Einheit aus rund 130 ehrenamtlichen Hilfskräften aus ganz Niedersachsen aufgebrochen. Vom Autohof in Northeim fuhren am Mittag etwa 50 Fahrzeuge zum Nürburgring, wie ein Sprecher des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) bestätigte. Von dem Ort im Landkreis Ahrweiler in der Eifel erwarten die Helfer Instruktionen für ihren Einsatz im Umkreis.

Mit Spezialgerät für die Versorgung von vielen Menschen und einer Zeltstadt zur Behandlung von etwa 50 Personen machten sich die Kräfte zu der etwa fünfstündigen Fahrt auf. Zu den Ehrenamtlichen gehören Ärzte und Notfallsanitäter. „Wir rechnen mit einem mehrtägigen Einsatz und verlassen uns darauf, dass uns Übernachtungsmöglichkeiten angeboten werden“, sagte der DRK-Sprecher.

Zuvor waren bereits etwa 1100 Helfer von Feuerwehr, Polizei und DLRG aus Niedersachsen nach Nordrhein-Westfalen gereist, um gegen die Folgen des katastrophalen Hochwassers kämpfen.