Westheider: „Digitalisierung hat Riesensprung gebracht“

Von dpa 15.07.2021, 04:57
Ortrud Westheider, Kunsthistorikerin und Leiterin des Museums Barberini.
Ortrud Westheider, Kunsthistorikerin und Leiterin des Museums Barberini. Soeren Stache/dpa/Archivbild

Potsdam - Die Corona-Pandemie hat dem Potsdamer Museum Barberini aus Sicht von Direktorin Ortrud Westheider trotz langer Schließungen einen Entwicklungsschub gebracht. „Wir haben mit der Digitalisierung einen Riesensprung gemacht“, sagte Westheider im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Die geführten Live-Touren durch die Ausstellungen im Internet hatten seit September rund 32.000 Teilnehmer. Dies seien genauso viele wie sonst bei geführten Touren im Museum in demselben Zeitraum, sagte die Direktorin.

Großen Erfolg hat die Digitalisierung dem Museum auch in den sozialen Netzwerken beschert. „Bei Facebook haben wir seit Jahresbeginn eine Reichweite von 4,1 Millionen Nutzern erzielt und bei Instagram sind es knapp 5,6 Millionen“, sagte die Direktorin. „Das ist der Boom, der durch das Digitale gekommen ist. Ohne die Not der Pandemie hätte man sicher nicht diese Energie da hinein gesteckt.“