Wintzheimer freut sich auf Saison in „bester 2. Liga“

Von dpa
Hamburgs Manuel Wintzheimer spielt den Ball.
Hamburgs Manuel Wintzheimer spielt den Ball. Daniel Reinhardt/dpa/Archivbild

Hamburg - Manuel Wintzheimer geht trotz des verpassten Aufstiegs mit dem Hamburger SV als einer der wenigen Gewinner im Team in die neue Saison der 2. Fußball-Bundesliga. Denn nach einer ersten Spielzeit als HSV-Ergänzungsspieler und einem Jahr als Leihspieler des VfL Bochum setzte der 22 Jahre alte Stürmer nach der Rückkehr zum HSV seine positive Entwicklung fort. Obwohl er nur 47 Prozent der möglichen Spielminuten auf dem Feld stand, avancierte Wintzheimer 2020/21 mit drei Toren und 13 Torvorlagen zum drittbesten HSV-Scorer.

„Natürlich freut es mich, dass ich so viele Vorlagen geliefert habe und auf diese Weise meinen Teil beitragen konnte, aber wenn wir die Qualität vorn nicht gehabt hätten, hätten wir auch nicht so viele Tore gemacht“, erklärte Wintzheimer im Vereinsmagazin „HSVlive“. Er betonte, vor allem von HSV-Toptorjäger Simon Terodde (24 Treffer) viel gelernt zu haben. „In meinen Augen ist er in der Box Weltklasse. Ich habe selten einen Stürmer gesehen, der die Dinger so präzise verwandelt.“

Große Hoffnungen setzt er in den neuen Trainer Tim Walter. Der 45-Jährige sei ein „cooler Typ“, der seinen ganz eigenen Spielstil verfolge. „Er ist ein guter Trainer, der immer den Erfolg will und unbedingt Fußball spielen möchte. Er ist niemand, der langen Hafer spielen lässt, sondern spielerisch nach vorn kommen möchte und immer offensiv denkt“, sagte Wintzheimer. Er freut sich auf eine besonders spannende 2. Liga, die durch die Abstiege von Schalke 04 und Werder Bremen sowie den Aufstieg von Dynamo Dresden noch attraktiver werde.

„Das ist die beste 2. Liga, an die ich mich persönlich erinnern kann“, befand der U21-Nationalspieler. All die im Unterhaus versammelten Teams, das sei „schon fast erstligareif“, meinte er. Es werde sehr ausgeglichen zur Sache gehen, urteilte Wintzheimer weiter. „Für uns ist es wichtig, dass wir unseren Job machen, guten Fußball spielen, oben mitmischen und dann sieht man, wo die Reise hinführt. Es macht auf jeden Fall großen Bock, gegen Clubs wie Bremen, Schalke und Dresden zu spielen“, betonte der talentierte Angreifer.