Senat

Wirtschaftssenatorin Pop wirbt für „2G“-Modell

Von dpa
Ein Impfpass und ein Smartphone mit der CovPass-App liegen auf einem Impfzertifikat.
Ein Impfpass und ein Smartphone mit der CovPass-App liegen auf einem Impfzertifikat. Stefan Puchner/dpa/Symbolbild

Berlin - Berlins Wirtschaftssenatorin Ramona Pop hat sich für weitere Erleichterungen in der Corona-Krise für geimpfte und genesene Menschen ausgesprochen. „Das „2G“-Modell ist zentral, um einen weiteren Lockdown zu verhindern“, sagte sie am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. „Für die Veranstaltungsbranche und die Gastronomie ist „2G“ eine Möglichkeit, um mehr Teilnehmende beziehungsweise Gäste empfangen zu können, weil Abstandspflichten und Obergrenzen für Geimpfte und Genesene deutlich gelockert werden können.“

Pop weiter: „Unternehmen und auch die Messe verlangen zu Recht Planungssicherheit für die kommenden Monate und die kalte Jahreszeit. Dies kann nur die „2G“-Regelung bieten mit der Möglichkeit, im Herbst und Winter auch in Innenräumen größere Veranstaltungen durchzuführen. Diese sind für die Messe von größter Bedeutung.“

Das „2G“-Modell geht auf einen Vorstoß Hamburgs zurück und bedeutet, dass der Zutritt in Innenräume nur Geimpften und Genesenen gewährt wird - die dann von Corona-Einschränkungen wie Abstandsregeln oder Maskenpflicht befreit sind. Getestete, die nach dem „3G“-Modell Zutritt hätten, würden dann außen vor bleiben. Für das „2G“-Konzept infrage kommen etwa die Gastronomie und die Hotellerie, Sport- oder Kultureinrichtungen.

Der Berliner Senat berät derzeit, ob und wenn ja, in welcher Form und in welchen Bereichen „2G“-Regelungen kommen sollen. Das Ergebnis der Senatssitzung ist noch offen. Statt einer generellen Einführung von „2G“ ist ein Optionsmodell denkbar. Demnach könnte bestimmten Bereichen erlaubt werden, „2G“-Regeln anzuwenden - anstatt oder womöglich ergänzend zu „3G“.