Zehn Stimmen mehr als Kemme: Kutzmutz bleibt Präsident

Von dpa
Rolf Kutzmutz, Präsident von Turbine Potsdam.
Rolf Kutzmutz, Präsident von Turbine Potsdam. Fabian Sommer/dpa/ZB/Archivbild

Potsdam - Rolf Kutzmutz bleibt Präsident des Frauen-Bundesligisten Turbine Potsdam. In der Mitgliederversammlung setzte sich der 73-Jährige knapp mit 110:100 Stimmen gegen Mitbewerberin Tabea Kemme durch. Der ehemalige Bundestagsabgeordnete der Linken übt das Amt seit 2015 aus, die 29-jährige ehemalige Turbine- und Nationalspielerin Kemme hatte im März ihre Kandidatur angekündigt und wollte dem Verein modernere Strukturen verleihen.

Nach der Abstimmung, die kurz vor Mitternacht abgeschlossen war, zeigte sich Kemme enttäuscht. Zugleich zeige das knappe Abstimmungsergebnis „die Notwendigkeit, den Verein Turbine Potsdam zu erneuern“, wie Kemme am frühen Samstagvormittag schrieb, „das knappe Abstimmungsergebnis zeigt, dass Fairness und Transparenz, sportlicher Ehrgeiz und Verantwortungsbewusstsein endlich angekommen sind.“ Der Verein selbst wollte die Ergebnisse der nicht-öffentlichen Mitgliederversammlung, zu der auch keine Medienvertreter geladen waren, erst ab 11.00 Uhr in Potsdam bekanntgeben.