Aufgespießt

Deutschlands dümmste Mitfahr-Pannen

Von einem flüchtigen Autofahrer, der aus Versehen bei der Polizei einstieg und einem Bahnfahrer, der in Wittenberg außen am Zug hing.

Von Axel Ehrlich

Wittenberg l Mitfahrgelegenheit. Das klingt nach etwas Gutem. Sprit sparen, was für die Umwelt tun. Dazu noch nette Menschen kennenlernen. Eigentlich. Hier kommen zwei brandaktuelle Fälle, bei denen die Sache komplett anders gelagert ist. Fall 1 spielt an der Mosel, beginnt mit einer Polizeikelle, Fahrzeugkontrolle.

Mann (27, betrunken) flüchtet in seinem Sportwagen, rammt dabei noch eine Hauswand. Großfahndung mit Hubschrauber, Fluchtauto schnell gefunden. Nur vom Fahrer fehlt jede Spur. Der will vorsichtshalber ohne seinen Wagen zurück nach Hause, spricht eine Autofahrerin an, ob sie ihn mitnehmen könnte. Leider eine Zivilpolizistin ...

Fall 2 spielt ganz um die Ecke, in Wittenberg. Dort wollte ein Fahrgast der Bahn – der Schaffner hatte ihn aus dem Zug geworfen, weil der Mann auf dem Klo geraucht hatte – trotzdem weiter mitfahren. Er hängte sich einfach außen an den anfahrenden Zug. Lokführer stoppte die Fuhre, Mann musste ziemlich schnell zu Fuß weiter, um nicht von der Bahnpolizei geschnappt zu werden. Die fahndet jetzt nach ihm.